Mein Name ist Steffi Baum. Willkommen in meiner Traumwelt. Diese Homepage soll euch meine Welt ein bisschen Näher bringen. Denn vieles, was ich schreibe kommt aus meinen Träumen. Und da ich viel Träume, entstehen so die unterschiedlichsten Sachen. Aber auch das Leben selbst, die Wachzeit bietet viel, zum schreiben. Was ich euch auch nicht vorenthalten will. Nach und Nach werden immer mehr Themengebiete erscheinen, es lohnt sich immer Mal wieder reinzuschauen. Viel Spaß beim erkunden! Eure Steffi
Traumwelt:
Der Herr der Träume leitet uns in der Traumwelt. Einige von uns zeigt er mehr als anderen. Doch er kann nicht nur Gutes uns zeigen ,er quält auch Mal gerne. Doch das kann die Fantasie noch mehr anregen und so entstehen Texte, die ohne Träume, nicht möglich wären.
Steffi Baum2025
Wachwelt:
Auch Realität genannt und das Gegenteil der Traumwelt. Jeden Tag in der Wachwelt, trifft man auf Menschen, die Ereignisse in Gang setzten und dadurch gutes oder schlechtes für unsere Welt entscheiden, die man nicht so leicht verändern kann. Man kann nur das Beste daraus machen.
Steffi Baum2025
Das Feenhäuschen
Luise ist mit ihrer Mutter auf dem Flohmarkt. Es ist Sommer und sehr heiß am heutigen Tag. Es sind viele Leute unterwegs, die alle nach einem Schnäppchen suchen. Luise kann nicht viel erkennen, da die großen Menschen ihr die Sicht nehmen. Doch etwas erregt ihre Aufmerksamkeit. Ein Stand mit kleinen Häuschen, ähnlich wie bei den Schlümpfen. Doch sie sind farbenreicher und schöner. Luise will unbedingt da hin, dass will sie sich genauer ansehen. Doch ihre Mutter, zieht an ihrer Hand. Luise reißt sich los und versucht ihr Glück durch die Menge zu kommen. Und ja, geschmeidig wie eine Katze schafft sie es zum Verkaufsstand. Wie gebannt guckt sie auf diese kleinen Häuschen. Eins hat ein lila Dach, wie ein Pilz. Mit ein kleinen viereckigen Eingang. Ein anderes Haus ist in die Länge gezogen, wie ein Fliegenpilz mit gelben Dach. Jedes Häuschen ist anders, doch das eine findet sie besonders toll. Es ist ein bauchiger Stamm mit einer seltsamen Krone. Statt Blätter hat es Blumen, als Dach. Viele kleine blau-weiße Blüten. Und ein Fenster mit Fensterläden zum Schließen. Die Haustür ist ein Bogen und auch sie lassen sich öffnen und schließen. Pilze sprießen davor und ein paar Büsche. Eine Steintreppe führt zu der Haustür.
Luise ist so fasziniert, dass sie die alte Frau nehmen sich nicht bemerkt. Die alte Dame ist ein bisschen rundlich und ihre Kleidung, wohl nicht aus diesen Jahrhundert. Sie lächelt das Kind an und ihre Mutter kommt dazu. Sie nimmt ihre Tochter an der Hand und sagt ernst ,,Du kannst doch nicht einfach davon laufen“. Luise nimmt sie gar nicht wahr, während sich ihre Mutter bei der alten Dame entschuldigt. Die alte Dame winkt ab und geht in die Hocke. Freundlich sagt sie ,,Das Häuschen gefällt dir, oder meine kleine“. Luise dreht sich zur ihr, sie nickt aber nur. Die alte Dame schmunzelt und erklärt ihr „Das ist ein Feenhäuschen, wenn du es bei dir ausstellst und eine kleine Fee es für gut befindet. Dann kann sie da einziehen und bleibt für immer bei dir“. Sie zeigt mit den Finger hoch und redet weiter ,, Du musst immer ein Fenster leicht geöffnet haben, da mit sie genug Luft kriegt und ein bisschen Essen anbauen, sie soll ja nicht verhungern, hast du das verstanden, mein Kind“. Luise nickt ihr zu und ihre Mutter sagt genervt „Luise, du hast schon genug Sachen in deinen Zimmer. Wir wollen hier nach Anziehsachen gucken und nicht noch mehr Spielsachen, die nur rumstehen“. Luise guckt verzweifelt ihre Mutter an und die alte Dame sagt freundlich ,,Das wird ihr riesen Spaß machen, glauben sie mir“. Die Mutter ist skeptisch, aber ihre Tochter kann sie ja nichts abschlagen. Sie nimmt ihre Geldbörse raus und fragt ein bisschen verärgert ,,Was kostet mich dieser Spaß“. Die alte Dame winkt ab und sagt freundlich „Ich gebe ihr es als Leihgabe, wenn sie damit nicht glücklich wird, geben sie es mir einfach zurück“. Die Mutter ist verdutzt und fragt ungläubig nach „Meinen sie das ernst“. Die alte Dame nickt und holt noch einen Zettel aus ihrer Hosentasche. Sie übergibt der kleinen den Zettel und sagt freundlich „Das ist eine Gebrauchsanweisung, lass sie dir von deiner Mutter vorlesen und dann wer weiß, hast du vielleicht ein neuen Freund gefunden“. Luise nimmt das Häuschen an sich und sagt freundlich „Danke“.
Zu Hause angekommen rennt Luise in ihr Zimmer, das Feenhäuschen in der Hand. Auf der Anweisung steht das es auf der Fensterbank stehen soll, nicht in der prallen Sonne und nicht in Schatten. Luise räumt alles auf ihrer Fensterbank mit einen Handschlag zur Seite und stellt das Feenhäuschen in die rechte Ecke. Was sie zu Seite geschoben hat, interessiert sie nicht. Die Steine und die kleinen Puppen liegen kreuz und quer in Zimmer da. Ihre Mutter kommt rein und sagt streng „Dein Fensterbrett räumst du aber noch auf und wenn du immer zum Haus starrst, kann auch nichts einziehen“. Bevor sie raus geht, gibt sie noch eine Bemerkung ab „Vergiss nicht das Fenster ein Spalt zur öffnen, damit sie einkommen kann“.
Tage lang passierte nichts, obwohl sie die Fensterbank aufgeräumt hat und viele Blütenpflanzen da sind. Luise glaubt schon nicht mehr daran, dass eine Fee da einziehen wird. Aber wegräumen will sie das Häuschen auch nicht. Es gefällt ihr so, das gibt ihren Zimmer ein Hauch von Omas Blumengarten.
Eines Morgens guckt sie zur dem Häuschen und bemerkt, dass die Fensterläden zu sind und die Tür angelehnt ist. Luise ist aufgeregt, da muss was im Haus sein. Am liebsten würde sie nachgucken, doch die alte Frau meinte „Das Feenhäuschen darf nicht bewegt werden, sonst flüchtet die Fee da drinnen“. Sie erzählt ihren Eltern davon und sie gucken alle das Häuschen an. Die Eltern verstehen sich auch ohne Worte, an Feen glauben sie beide nicht. Aber das es schon ein bisschen Außergewöhnlich und erklären können sie es auch nicht.
Luise will das in ihren Kindergarten erzählen, doch ihre Mutter sagt freundlich ,,Warte noch ein paar Tage ab, bis du dir sicher bist, das da eine Fee drinnen lebt. Wenn hier vielleicht zur viel Lahm und zur viel Besuch ist. Verschreckt das die Fee und sie zieht wieder aus“. Luise befolgt den Rat ihrer Mutter, doch sie kann nicht anders als immer wieder zur den Häuschen zu gucken. Und an Abend wird sie nicht enttäuscht, die Fensterläden sind auf und die Tür ist zu. Seltsam.
Wieder ein paar Tage später, Luise kommt von einen Kindergeburtstag spät nach Hause. Flüchtig guckt sie zum Häuschen und sieht was. Eine kleine lange schwarze Hand, die gerade einen Fensterladen öffnend. Sie ist aufgeregt, da ist wirklich eine Fee drin. Sie schleicht sich langsam hin, so leise wir möglich. Sie steht davor und versucht nicht zur Atmen. Zwei dunkle Augen gucken sie an, nach und nach kann sie in der Dunkelheit der Häuschen die Gestalt erkennen. Es ist eine Spinne.
Luise erschreckt sich lautstark, sie mag keine Spinnen. Diese langen Beine und wie sie sich bewegen. brrr. Ihre Mutter kommt reingestützt und fragt abgehetzt „Was ist passiert?“. Luise ist zusammengekauert auf ihrem Bett und zeigt zum Häuschen „Da ist eine Spinne drinnen“. Ihre Mutter mag Spinnen auch nicht sehr, und will deswegen nicht nachgucken. Sie setzt sich neben ihre Tochter und sagt ihr liebevoll „Du weißt, was auf dem Zettel stand. Feen nehmen gerne die Gestalt von Tieren an. Vielleicht mag diese Fee, gerne eine Spinne sein“. Luise guckt ihre Mutter verwirrt an „Aber warum eine Spinne, ich mag die nicht“. Ihre Mutter lächelt sie an und erwidert sanft „Vielleicht deswegen, das es ein Test für dich ist“. Die beiden liegen sich in den Armen und die Mutter redet weiter „Wenn du nett zur der Spinne bist, dann zeigt sie sich höchstwahrscheinlich in ihrer eigentlichen Gestalt. Versprochen“.
Ob es doch eine Fee ist oder doch nur eine Spinne. Es gibt eine Art von ihnen, sie heißt Feenlämpchenspinne. Vielleicht ist das Häuschen auch für diese Spinnenart gedacht. Das werden wir nie erfahren. Doch eins lehrt uns diese Geschichte, Feenhäuser sind nicht nur für Feen da.
Die Legende von Wolffina
In Mittelalter gab es ein junges Mädchen, doch sie war etwas besonderes. Schon bei ihrer Geburt hatte sie mehr Haare als ein gewöhnliches Kind und zwar überall. Sie hatte eine menschliche Figur, doch die Haarbracht eines Jungwolfes. Mit ihren strahlend Smaragdfarbigen Augen guckt sie sich um. Doch die Hebamme und ihrer Eltern sind geschockt. Draußen stehen die Verwandten und wollen das junge Kind begrüßen. Doch die drei sind sich einig, das die Verwandten das Kind nicht an Leben lassen würden.
Die Hebamme lässt ihren Sohn rufen, der ein anderes verstorbenes Kind holt und das Wolfskind verschwinden lässt. Still und leise, so zeigen sie den Verwandten das ausgetauschte Kind. Die Hebamme schafft das Wolfskind aus der Stadt.
Ihre Eltern beschließen aufs Land zu ziehen, um ihre Tochter in Stille aufwachsen zur lassen. Sie nannten sie Wolffina und sie wuchs behütet auf. Weit weg von Menschen und wenn doch Mal einer zu Besuch kam, musste sie sich verstecken.
Wolffina ist viel in Wald unterwegs und beobachtet gerne die vorbei fahrenden Kutschen. Doch eines Tages bemerkt ein Reiter das Wolfskind und reitet auf sie zu. Er fängt das junge Mädchen und zeigt es seiner Herrin, die Fürstin dieser Gegend. Sie befiehlt ihren Diener, das seltsame Kind zur verprügeln und ihn die Beine zu brechen, damit es nicht mehr laufen kann. Das macht er auch und sie lassen das Kind an Wegestrand zurück.
Wolffina krabbelt mit ihren Händen weiter rein in den Wald. Sie weint laut und schnieft vor sich hin. Immer wieder schreit sie laut ,,Ich bin ein Monster‘‘ und weint weiter. Die Zeit vergeht und sie kann sich nicht beruhigen, zu groß sind die Schmerzen.
Ein kleines Wesen kommt auf sie zu. Dieses Wesen scheint von innen zur glühen. Wolffina bemerkt sie in ihren Schmerz nicht und des Wesen, fliegt um sie herum. Die zarte Stimme sagt zur ihr ,,Kind, was hast du denn?‘‘. Wolffina guckt sich um, doch durch ihre verweinten Augen, kann sie nicht sehen. Das kleine Wesen fliegt ihr direkt vor ihre Augen und Wolffina erkennt sie. Überrascht sagt sie ,,Eine Fee‘‘ und reibt sich die Augen, da sie denkt, dass kann nicht sein. Die kleine Fee spricht zu ihr ,,Kind, was hast du denn?‘‘ und Wolffina versucht sich zu beruhigen. Sie findet ihre Worte ,,Die Menschen sind böse zu mir gewesen, ich bin doch einer von ihnen!‘‘. Die Fee guckt sie genauer an und fragt sie ,,Ich dachte du bist ein Werwolf?‘‘ und Wolffina schüttelt erschrocken mit den Kopf. Empört sagt sie laut,, Meine Eltern sind Menschen, ich bin kein blutrünstiges Monster‘‘. Die Fee überlegt tief und Wolffina guckt sie an.
Nach einer Weile zieht die kleine Fee ihren Rock aus und hält sie den Mädchen hin. Wolffina ist verwirrt und fragt sie ,,Was soll ich damit?‘‘ und die Fee lächelt sie an. Die Fee sagt freundlich ,,Mach sie in deine Haare und du wirst sehen!“ und Wolffina nimmt den Rock an. Sie versucht mit ihren kurzen Haaren einen Zopf zumachen, zu Überraschung wachsen sie zur einen langen Zopf. Die Fee erschreckt sich und sagt ernst ,,Du siehst ja schlimm aus und deine Beine sind gebrochen!“. Wolffina guckt ihre Hände an, die Wolfshaare sind weg. Sie fâsst sich ins Gesicht und auch da ist glatte Haut. Wolffina ist noch so unter Schock und die Fee fliegt über sie, Staub fällt aus ihr, auf Wolffina. Die Wunden verheilen und auch die Beinbrüche verschwinden. Wolffina steht auf und guckt sich um. Die Fee fliegt vor ihren Gesicht und sagt zur ihr ,,So lange du mein Rock trägt, kannst du unter deines gleichen wandern“. Wolffina ist so glücklich und fragt die Fee ,,Wie kann ich dir nur danken?“. Die Fee zwinkert ihr zu und antwortet ,,Ich fordere irgendwann einen Gefallen von dir“. Wolffina kann es kaum glauben und sie verspricht ,,Alles, was du willst‘‘. Die Fee löst sich auf und Wolffina macht sich auf den Weg nach Hause.
Zu Hause angekommen erzählt sie ihren Eltern von den Ereignissen. Fortan leben sie in Frieden und in normalen Bahnen. Mehr weiß man von Wolffina nicht. Vielleicht lebt sie noch heute, oder es gibt Nachfahren von ihr. Wer weiß?
Steffi Baum 2025